Ablauf Auswahl
 

 

Auswahlverfahren

  Vor der Migräne-Operation steht immer ein mehrstufiges Auswahlverfahren, um herauszufinden, ob ein Migränepatient überhaupt für den Eingriff in Frage kommt.

Im Wesentlichen geht es um folgende Schritte: Mit dem Ausfüllen eines Migräne-spezifischen Fragebogens ermöglichen Sie uns eine Zuordnung Ihres Migränetyps. Nach Auswertung dieser Daten werden Sie kontaktiert und es kann ein Beratungstermin in einem der Migräne-Chirurgie-Zentren vereinbart werden. Hierbei ist es von großer Bedeutung, die so genannten Triggerpunkte  zu identifizieren.

Sind diese Schmerzpunkte lokalisiert, wird der Botox-Test durchgeführt. Daran anschließend dokumentiert der Patient über einen Zeitraum von acht Wochen die Veränderungen der Symptome in einem Migräne-Tagebuch. Bessern sich die Beschwerden in dieser Testphase deutlich, entscheidet der Arzt in einer weiteren Beratung gemeinsam mit dem Patienten über die Möglichkeit einer Operation.

Die chirurgische Migränetherapie ist kein Allheilmittel und nicht für jeden Migränepatienten geeignet. Durch das Auswahl- und Testverfahren kann jedoch die Erfolgswahrscheinlichkeit einer Operation verlässlich bestimmt werden, da der Operationseffekt zuvor durch das Botox simuliert wird.


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Im Auswahlverfahren simuliert der Botox-Test den Operationseffekt.
So wird die Erfolgswahrscheinlichkeit der Migräne-Operation verlässlich bestimmt.